Directors’ Talk – Unsere Hausregisseur*innen im Gespräch

Das haben wir uns alle anders vorgestellt. Auch unsere acht Hausregisseur*innen. Fast ein Jahr Corona ist zwischen fiebriger Improvisation und stillem Rückzug vergangen, mit ungezählten verschobenen Projekten, vertagten Proben und nicht vertanzten Premierenfeiern. Was bedeutet dieses Leben im Stop and Go für das Schaffen unserer Künstler*innen?

Wir wollen von den Acht wissen, wie es ihnen heute geht. Wie ihre ersten Schritte in den digitalen Raum verlaufen sind, welche Bücher sie gelesen haben, wen und was sie vermissen – und ob sich am Horizont vielleicht doch ein Stück neue künstlerische Freiheit auftut. Das Gespräch, geführt vom Journalisten Tobi Müller, ist an dieser Stelle für die kommenden zwei Wochen zum Nachschauen verfügbar. 


Nach einer Einführung von Tobi Müller sprechen unsere Regisseur*innen über ihre Erfahrungen in den letzten Monaten und darüber, inwiefern die derzeitige Situation Probenprozesse beinflusst (hat) oder ganz verunmöglicht und über ihre Pläne für die nähere Zukunft. Den Anfang macht Nicolas Stemann (ab Minute 8:20), gefolgt von Yana Ross (Minute 16:10), Trajal Harrell (Minute 21:15), Suna Gürler (Minute 29:10), Christopher Rüping (Minute 34:22), Wu Tsang (Minute 40:00), Alexander Giesche (Minute 47:35) und Leonie Böhm (Minute 56:00).

Eine zweite Fragerunde widmet sich explizit den Möglichkeiten und Angeboten des digitalen Raums und dessen Potenzialen für das Theater. Ob Live-Streaming, Ausstrahlungen von Aufzeichnungen, der Versuch, neue digitale Formate zu entwickeln oder eine Verweigerung gegenüber all dem: unsere Acht antworten so divers wie es ihre vielfältigen künstlerischen Praktiken vermuten lassen. Erneut beginnt Nicolas Stemann (01:02:40), dann Suna Gürler (01:10:50), Trajal Harrell (01:14:05), Christopher Rüping (01:16:01), Wu Tsang (01:23:10), Yana Ross (01:26:50), Leonie Böhm (01:31:10) und schliesslich Alexander Giesche (01:35:05).

Die Runde wird abgeschlossen von einer Fragerunde, die ab 01:39:00 beginnt und von den Regisseur*innen verschiedenes wissen will: ob sie Clubhouse nutzen, wie der Kontakt untereinander ist, welche künstlerischen Arbeiten sie während der Pandemie online gesehen und begeistert haben oder welche Bücher sie derzeit lesen.

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